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Herzlich willkommen in Ingelfingen

Eine Stadt mit Tradition und Zukunft

Geschichtliches

Um 1790 zählte man in Criesbach etwa 330 Einwohner. Deren Hauptnahrungsquelle war der Weinbau. Daneben bemühten sich die meisten Einwohner, ihren Eigenbedarf an Brotgetreide selbst anzubauen. Die landwirtschaftlich genutzte Fläche verteilte sich am Ende des 18. Jh. zu etwa 36 Prozent auf Weinbau, zu 52 Prozent auf Ackerland und zu 10 Prozent auf Wiesen. Zur gleichen Zeit lebten im Ort 49 Weingärtner, 14 Bauern und einige Handwerker.

Eine Kelter, an der anfänglich neben der Herrschaft Hohenlohe vor allem das Kloster Amorbach beteiligt war, ist seit der Mitte des 14. Jh. bezeugt. An der Gemarkungsgrenze zu Niedernhall, links des Kochers, bestand bereits im 16. Jh. ein im Auftrag des Grafen von Hohenlohe betriebenes Salzwerk. Um 1604 wurde es auf die rechte Seite des Flusses verlegt, mangels Rentabilität aber eingestellt und als Gärtnerei kurzfristig umgenutzt. Der Abbruch der Gebäude erfolgte 1722.

Um 1791 bestand der Ort aus 52 Häusern und 29 Scheunen. Eine auch für Fuhrwerke taugliche Brücke über den Kocher ließ die Gemeinde 1776 auf ihre Kosten bauen; davor existierte nur ein Holzsteg für Fußgänger. Schon im Mittelalter gehörte Criesbach, das nie über eine eigene Kirche oder Kapelle verfügte, zur Pfarrei Ingelfingen.

Aktuelle Hinweise

Criesbach am Kocher ist bekannt als Weinort - in und um die Kelter findet jährlich ein Weinfest statt. An der Kelter in der Ortsmitte beginnt auch der bekannte "Georg-Fahrbach-Wanderweg", er führt von Criesbach nach Stuttgart.

618 Einwohner
352 ha Fläche

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